Gründung Förderkreis Weiter

GRAFENRHEINFELD

Förderkreis als Anwalt der Kinder
Neu gegründeter Verein unterstützt Jugendhilfeeinrichtung „Maria Schutz“
(schd) Ein neuer Förderverein mit dem langen Namen „Förderkreis Jugendhilfezentrum Maria Schutz Grafenrheinfeld“ – der Kürze halber „Förderkreis Maria Schutz“ – ist aus der Taufe gehoben. Schon länger hat Initiatorin Martina Gießübel mit dem Gedanken gespielt, die wertvolle Arbeit der Jugendhilfeeinrichtung zu würdigen und zu fördern.
Konkrete Formen nahm diese Idee dann nach einer von den Kindern gestalteten Weihnachtsfeier der Frauen-Union an, deren Kreisvorsitzende Gießübel ist. Doch der Weg dorthin war ist lang. Gemeinsame Mitstreiter für das so genannte Vorbereitungsteam waren zwar schnell gefunden, doch galt es auch alle rechtlichen Seiten genau zu prüfen, denn die Fördervereinsgründung im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit ist eine diffizile Angelegenheit.
Daher ist die Satzung, die Rechtsanwältin Christina Hellbach ausgearbeitet hat, auch ziemlich umfangreich; sie ist von der Mitgliederversammlung einstimmig abgesegnet worden. Auch die Wahlen gingen zügig über die Bühne. Die 22 Gründungsmitglieder bestimmten Martina Gießübel zur Vorsitzenden, als Stellvertreter fungiert Roberto Nernosi. Schatzmeister ist Armin Lendner, Schriftführerin Christina Hellbach. Verstärkt wird der Vorstand durch die vier Beisitzer Doris Mack, Isabella Rückert, Caroline Fledering und Linda Hillebrand. Die Finanzen prüfen Steffen Scholl und Berthold Unteidig.
Der Chef von „Maria Schutz“, Andreas Waldenmeier – der Kraft seines Amtes mit beratender Funktion im Gremium – zeigte sich begeistert vom Engagement aller Beteiligten. Neben der finanziellen Förderung ist für ihn in erster Linie das Ideelle hinter der Idee wichtig: Dabei werde der Schulterschluss mit der Einrichtung gezeigt und damit die Arbeit der Jugendhilfeteams gebührend gewürdigt.
Vorsitzende Gießübel erläuterte die Ziele des Fördervereins, der eine Vernetzung der Einrichtung in allen Bereichen anstrebt. Der Förderverein soll als Sprachrohr und Anwalt der Kinder zur „Außenwelt“ auftreten. Geplant ist laut Gießübel die weitere Integration der Kinder und Jugendlichen ins dörfliche Leben und die spezielle Förderung von Kindern mit erhöhtem Bedarf, aber auch den Aufbau eines Netzwerkes mit Kontakten zu Politik, Wirtschaft und Kultur.
Ganz oben auf der Prioritätenliste des Fördervereins steht erst einmal die Mitgliederwerbung. Einen ersten öffentlichen Auftritt hat der Verein beim Sommerfest zum 40-jährigen Bestehen der Jugendhilfeeinrichtung am 24. September.
Der Vorstand erhielt von den Kindern, die mit ihrer Percussionsgruppe auch den musikalischen Teil der Veranstaltung gestalteten, einen Blumengruß. Die erste spontane Spende erhielt der Förderkreis während der Gründungsversammlung. „Es läuft an“, freute sich die Vorsitzende Gießübel.
Schweinfurter Tagblatt, 23. Juli 2011

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